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Fotos: Christine Vincon

Five to Twelve & Senatsclubgründung Bayern

Der bisher erfolgreichste Five-to-Twelve-Talk

Der letzte Talk am 30. Oktober im Ergoldinger Bürgersaal war wieder ein Riesenerfolg! Zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren dabei und haben erkannt: „Es ist wirklich fünf vor zwölf!“

Five to Twelve

Pressespiegel

Unsere letzte Veranstaltung in den Medien

Five to Twelve

Interviews

Prominente Teilnehmer im Gespräch mit Profession Fit

Wolfgang Grupp
Inhaber und Geschäftsführer des Textilunternehmens TRIGEMA

Robert Zucker
Geschäftsführer Klinik Höhenried gGmbH Gruppe

Prof. Dr. Tobias Kollmann
Founder von AutoScout24, Pionier der deutschen Internet-Gründerszene, Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik

Prof. Dr. Karl Stoffel
Präsident der Hochschule Landshut

Ingrid Hofmann
Geschäftsführende Alleingesellschafterin der I. K. Hofmann GmbH

Martin Krug
Filmproduzent, Markenentwickler

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher
Wirtschaftsweiser und Berater der Bundesregierung

Prof. Dr. Dr. Werner Weidenfeld
Politikwissenschaftler und Politikberater

Prof. Dr. Andreas Helmut Grün
Direktor BGM GmbH, Vorstand BGM e. V.

Peter Dreier
Landrat für den Landkreis Landshut und Schirmherr

Dr. Walter Döring
Stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister a. D.

Dirk Müller
Börsenexperte, Bestseller-Autor

Dieter Härthe
Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft, Honorargeneralkonsul

Dr. Armin Betz
Founder & CEO HR Consult Group AG

Claus Moldenhauer
Vorstand der Deutschen Rentenversicherung BUND

Christof Kleinmann
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Managing Partner

Benedikt Grütz
Senatsbereichsvorstand

Andreas Strauß
Bürgermeister von Ergolding

Alexander Putz
Oberbürgermeister von Landshut

Rückblick

Five to Twelve & Senatsclubgründung Bayern

Am Mittwoch, 30. Oktober, hieß es im Bürgersaal in Ergolding: „Five to Twelve“ – und das ist es wirklich! Im Fokus der Veranstaltung standen die Fragen: Steht Deutschland vor der Wirtschaftskrise? Sind die bayerischen Unternehmen digital first? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung im Personalmanagement? Diese brisanten Themen diskutieren unsere prominenten Redner, zu denen unter anderem Joey Kelly, Mr. Dax Dirk Müller, der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Dr. Radermacher, Prof. Dr. Kollmann, Gründer von Immobilien- und Autoscout 24, sowie Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer von TRIGEMA, gehörten. Prominente Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen pünktlich um 11:55 Uhr in den Bürgersaal nach Ergolging um beim mittlerweile etablierten Five-to-Twelve-Talk und der Senatsclubgründung Bayern dabei zu sein.

Bernhard Schindler, Initiator des Talks und Founder und CEO von PROFESSION FIT, durfte in seiner Begrüßungsrede dementsprechend viele Ehrengäste erwähnen. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung des Talks hin. Es sei bezeichnend, dass so viele Persönlichkeiten und Entscheider hier seien, um die wirtschaftliche Lage Deutschlands zu diskutieren. Besonders freute sich Schindler über die spontane Zusage von Bayerns stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger. Dieser stellte vor allem den Konflikt durch einen schnellen technischen Fortschritt auf der einen Seite und dem normalen Durchschnittsbürger auf der anderen heraus. „Automatisiern und Digitalisieren müssen sein“, betonte er. „Aber wir dürfen nicht ideologisch davon galoppieren und die letzten Waggons abhängen.“ Was er damit meinte: Technik muss auch für den Normalbürger erschwinglich bleiben. Dennoch blickt Aiwanger durchaus positiv nach vorne, denn Bayern habe ja Geld um zu investieren und aktive, engagierte Unternehmer. „Wir brauchen keine Angst vor der Zukunft zu haben“, betonte er deshalb und schloss mit einer klaren Aufforderung an das Publikum: „Die bayerische Wirtschaft braucht euch!“ Darin ist er sich mit den regionalen Politikern einig. Sowohl Landrat Peter Dreier als auch Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz vertrauen auf die Unternehmer in Landshut und Umgebung, sehen aber auch die Herausforderung, in dem, was kommt. „Unsere Unternehmer brauchen Mut, um die ein oder andere schwierige Phase, mit ihren Mitarbeitern zu durchleben“, formulierte es Landrat Peter Dreier sehr passend.

Talk 1:

Deutschland vor der Wirtschaftskrise

Bereits der erste Talk war sehr hochkarätig besetzt mit Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer des Textilunternehmens Trigema, „Mr. Dax“ Dirk Müller, Börsenexperte und Bestsellerautor, Prof. Dr. Dr. Werner Weidenfeld, Politikwissenschaftler und Politikberater, Dr. Walter Döring, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister a. D., sowie Prof. Dr. Tobias Kollmann, Pionier der deutschen Internet-Gründerszene und Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik. Kurzfristig hatte außerdem Dr. Peter Bofinger, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland, sein Kommen zugesagt und hat auch gleich in der ersten Runde mitdiskutiert.

Im ersten Talk setzten sich die Experten mit der Frage auseinander, ob Deutschland vor einer Wirtschaftskrise stehe. In einem waren sich zunächst alle Talkteilnehmer einig: Die Wirtschaftskrise kommt beziehungsweise wir stecken schon mitten drin, vor allem laut Prof. Dr. Tobias Kollmann. „Wir haben längst eine digitale Wirtschaftskrise“, sagt er. „Deutschland findet im digitalen Weltmarkt nicht statt.“ Dirk Müller stimmte ihm in seinem Abschlussplädoyer zu: „Die Welt lacht über uns!“ Harte Worte, doch mit Wolfgang Grupp und Dr. Walter Döring gab es auch durchaus optimistische Stimmen. Als Initiator des Gipfeltreffens der Weltmarktführer hat Dr. Walter Döring Vertrauen in die Deutschen Unternehmer. „Was kommt ist eine Herausforderung“, betont er, „und es gibt nichts Besseres, um wieder aktiv zu werden.“ Auch Wolfgang Grupp denkt lösungsorientiert. „Ich bin normal geblieben und habe Probleme gelöst, sobald sie aufgetaucht sind“, erklärt er. Und gerade jetzt sei es wichtig, die Probleme im Kleinen zu lösen und nicht zu warten, bis es zu spät sei. Mit dieser Aufforderung zum Handeln sprach er Prof. Dr. Dr. Werner Weidenfeld aus der Seele. „Wir müssen strategische Perspektiven entwickeln und die Sprachlosigkeit überwinden!“ Davon ist der Politologe ebenso überzeugt, wie Dr. Peter Bofinger. „Man ist in Berlin außergewöhnlich passiv, angesichts der Lage“, gibt er zu. Außerdem sei die schlechte wirtschaftliche Lage vor allem ein deutsches Problem. Was also tun? Genau das! „Wir müssen mehr tun und weniger reden“, fasste Moderator Jon Christoph Berndt den Grundtonus der Diskussion am Ende noch einmal zusammen und leitete mit seiner Aufforderung zu mehr Aktivität auch gleich wunderbar in die erste aktive Pause mit Fitness- und Ernährungsexperte Patric Heizmann über.

Talk 2:

Laptop & Lederhose

„Schafft die Digitalisierung die guten Traditionen ab?“, fragten sich folgende Talkgäste in der zweiten und größten Runde: Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher, Wirtschaftsweiser und Berater der Bundesregierung, Martin Krug, Filmproduzent und Markenentwickler, Ulrike Aichhorm, Rednerin, Strategin und Wirtschaftscoach, Dr. Armin Betz, Founder und CEO HR Consult Group AG, Prof. Dr. Andreas Helmut Grün, Direktor BGM GmbH, Vorstand BGM e. V., Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut, Alexander Putz, Oberbügermeister von Landshut und Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut und Schirmherr der Veranstaltung.

In einer kurzen Einführungsrede wies Prof. Dr. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher darauf hin, dass im wirklichen Leben die wirklich wichtigen Dinge nicht digital seien. „Was uns gelingen muss, ist die Kopplung der digitalen und der wirklichen Welt“, erklärte er und setzte damit einen grundlegenden Standpunkt für die folgende Diskussion. Denn auch Martin Krug stellte ganz provokativ die Frage in den Raum, wo bei den ganzen Überlegungen denn Dinge wie Nächstenliebe, Freundschaft und Toleranz blieben. Ulrike Aichorn gab ein ganz klares Statement dazu ab, dass man den Menschen nicht zur Gänze digitalisieren könne. Und auch Prof. Dr. Andreas Grün ist überzeugt: „Die Maschine kann denn Menschen nicht ersetzen!“ Dr. Armin Betz setzt bei der Personalsuche auf seine digitale Plattform Matchflix. Aber auch hier gilt: Die K. I. wird zwar benötigt, um ein Ranking zu erstellen und Kandidaten herauszufiltern, die möglichst genau den Wünschen des Kunden entsprechen. Am Ende kommt es jedoch beim persönlichen Aufeinandertreffen auf den einzelnen Menschen an. Und auch Prof. Dr. Karl Stoffel vertraut auf seine Studenten und nicht alleine auf die Technik. „Wir haben viele spannende, junge Menschen“, sagt er Und diese sind, nichts desto trotz, sehr viel im digitalen Bereich unterwegs. Alexander Putz und Peter Dreier gingen in der Diskussion eher auf die Entwicklung von Stadt und Landkreis ein. Beide waren sich einig, dass Tradition und Digitalisierung hier Hand in Hand gehen müssen. Die Perspektiven seien durchaus positiv, aber es gebe natürlich auch noch viel Luft nach oben.

Talk 3:

Digitale Transformation im Einklang mit dem Personalmanagement

Im dritten Talk diskutierte Veranstalter Bernhard Schindler persönlich mit Ingrid Hofmann, Geschäftsführende Alleingesellschafterin der I. K. Hofmann GmbH, Claus Moldenhauer, Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund, Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel, Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln, Christof Kleinmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Robert Zucker, Geschäftsführer Klinik Höhenried GmbH Gruppe.

Dass Digitalisierung kein Alter kennt, verriet Ingrid Hofmann mit einem Augenzwinkern, als sie erklärte: „Ich kann tindern!“ Was die Chefin eines Unternehmens mit 25.000 Mitarbeitern aber auch sagte, war: „Man muss den Mitarbeitern bewusst machen, dass einem ihre Gesundheit am Herzen liegt.“ Denn auch und gerade im Personalmanagement geht es darum, über die Digitalisierung einen Weg zum Menschen zu finden. „Wir brauchen Unternehmer wie Frau Hofmann“, ist Bernhard Schindler deshalb überzeugt, „die sich ein bis zwei Jahre Gedanken machen, wie man ein Digital Health Management am besten einführt.“ Keiner sagt, dass das einfach ist. Sportmediziner Prof. Dr. Hans-Georg Predel wies darauf hin, dass Betriebliche Gesundheitsförderung sexier werden muss und auf die Ziele eingehen muss, die der Mensch mit Sport verfolgt. Christof Kleinmann ging auf datenschutzrechtliche Herausforderungen ein, sagte aber auch ganz klar: „Man muss mit gesundem Menschenverstand an die Dinge herangehen. Das hilft oft weiter.“ Und dass es ohne Digitalisierung nicht mehr geht, machten spätestens Claus Moldenhauer und Robert Zucker klar. Zucker ist in seinem Rehabilitationszentrum täglich mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Unternehmen konfrontiert und sieht klare Vorteile darin, dass seine Patienten nach nur sechs Tagen in der Klinik ein neunmonatiges, digitales Programm absolvieren können. Für die Deutsche Rentenversicherung sieht Claus Moldenhauer zwei Aufgaben. Einerseits sollen die Menschen natürlich möglichst lange fit und somit erwerbstätig bleiben. Andererseits braucht es eine „digitale Rente“. Beschäftigte müssen digital einsehen können, wie ihr zukünftiger Rentenanspruch ist.

Unser

Five to Twelve Fazit

Deutschland, aber auch Bayern und Landshut stehen vor einer großen Aufgabe. Einerseits kann und darf der Staat nicht mehr ausgeben, als er hat. Gleichzeitig müssen wir investieren, um auf dem internationalen Markt bestehen zu können. Was wir jetzt brauchen, ist eine saubere Strategie, anstatt im Blindflug irgendwelche Ziele anzustreben, die nicht realistisch sind. Hier ist es zum einen wichtig an die nächste Generation zu denken. Digitale Bildung muss bereits an Schulen und Universitäten beginnen. Aber auch die soziale Verantwortung können und dürfen wir nicht außer Acht lassen. Denn letztendlich ist und bleibt der Mensch am wichtigsten. Werte, Respekt voreinander und im Umgang miteinander spielen eine entscheidende Rolle, wenn wir den digitalen Wandel und die kommende Krise überstehen wollen.

Gründung

Senatsclub Bayern

Im Anschluss an die drei Talkrunden gründete Bernhard Schindler gemeinsam mit Dieter Härthe, Vorstandsvorsitzender Senat der Wirtschaft, Benedikt Grütz, Bereichsvorstand des Senats der Wirtschaft, und den Senatoren Dr. Armin Betz, Founder und CEO HR Consult Group AG, sowie Gerhard Ameis, Geschäftsführer der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH, den Senatsclub Bayern. Das neue Format will das Wirken des Senats der Wirtschaft von der Bundesebene auf die Landes- und Kommunalebene ausweiten. Bernhard Schindler und Dr. Armin Betz fungieren zukünftig als Vorstand des Senatsclubs Bayern. Als Gast war, zur großen Freude von Bernhard Schindler und den anderen Senatoren, auch Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer Mittelstands- und Klima-Allianz vom Senat der Wirtschaft Österreich mit dabei.

Grußworte der Minister

zur Senatsclubgründung

Staatsminister Thorsten Glauber
MdL

Innenminister Joachim Herrmann
MdL

Staatsminister Dr. Hans Reichhart
MdL

Stargäste

Joey Kelly und Patric Heizmann

Highlights der Veranstaltung waren sicherlich der Abschlussvortrag von Joey Kelly und die aktiven Pausen von Patric Heizmann. Deutschlands Fitness- und Ernährungsexperte Nummer eins, sorgte mit seinen Einlagen zwischen den Talkrunden für Unterhaltung und transportierte seine Gesundheitstipps mit einem Augenzwinkern.
Ausdauersportler und Spitzenmusiker Joey Kelly rüttelte am Ende noch einmal alle mit seinem Vortrag „No Limits“ wach. „Wenn du denkst, du hast alles gegeben, dann sind immer noch 30 Prozent mehr drin“, sagt er und spricht damit aus Erfahrung. Immerhin hat er einen Rekord wie noch keiner vor ihm geschafft, als er innerhalb von nur zwölf Monaten acht Ironman finishte. Es war uns eine Freude und eine Ehre, dass er beim Five-to-Twelve-Talk mit dabei war und motivierende Worte für Talkgäste und Publikum hatte.

Spendenaktion

Das KIT-München & Bernhard Schindler sagen danke!

Eine besondere Herzensangelegenheit war für Veranstalter Bernhard Schindler die Übergabe des neuen Einsatzleitwagens Mercedes V-Klasse an das KIT Team München. Drei Jahre lang hatte er dafür persönlich insgesamt 60.000 Euro gesammelt. In seiner Begrüßungsrede hatte Schindler die Gäste außerdem zum Spenden für das KIT-Team aufgefordert. Am Ende der Veranstaltung konnte er an Peter Zehentner, Leiter des KIT-München, die stolze Summe von 1.775 Euro übergeben. Die Ehefrau des verstorbenen Ewald Haimerl, Gründer von Haix, hatte außerdem bereits im Vorfeld zugesagt, die Summe so weit aufzustocken, um den vollständigen Ausbau des Autos zu ermöglichen. Bernhard Schindler, Peter Zehentner und das gesamte PROFESSION FIT-Team möchten sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.

Five to Twelve

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